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28.01.2018 2. Mannschaft

Erftstadt3 - Berrenrath2 2,5:5,5

Matchwinner: Christoph Moers

Von: Heinz Esser


Auf dem Weg nach Erftstadt- Lechenich hatte ich gegen 10:20 Uhr einen Unfall mit einem entgegenkommenden Fahrzeug (nixe slimme, nur Spiegel kaputt). Die herbeigerufene Polizei war schnell zur Stelle, so dass ich kurz nach 11:00 Uhr im Spiellokal eintraf. Meine Mannschaftskameraden sind locker geblieben, hatten einfach schon einmal ohne ihren Mannschaftsführer angefangen. Frank Schmitz (Brett 1) und Andreas Klein (Brett 2) haben mich erst einmal beruhigt. Ihre Gegner hatten sich sehr kurzfristig krankgemeldet, so stand es bereits 2:0 für uns. HeiJo Bruker hatte seinen Gegner nach einer guten Stunde regelrecht zerlegt. Unser Mann hatte einen der Tage, an dem man jeden schlagen kann, es war also 12:00 Uhr, und es stand 3:0 für Berrenrath. Danach wurde es noch einmal spannend. Zunächst stellte Wilfried Wolf (Brett 4) die Dame ein und gab folgerichtig auf. Karl Liehs (Brett 7) hatte in einem ausgeglichenen Endspiel einen dieser fürchterlichen Momente, in denen die Konzentration für eine Minute nachlässt. Er stellte einen Bauer ein und warf noch einen Springer hinterher, es folgte die Aufgabe. Nun stand es nur noch 3:2 für uns. An Brett 5 führten meine Gegner und ich eine strategisch geprägte Partie. Gegen 14:15 Uhr gaben wir uns die Hände. Läuferpaar gegen Läufer und Springer in einer komplett vernagelten Stellung ist Remis. Somit stand es 3,5 zu 2,5, es fehlte noch ein Punkt zum Sieg. Nun kam die Stunde des Christoph Moers (Brett 8), unsere neue Geheimwaffe. Nach einigen sachlichen Diskussionen wegen der 40- Züge Regel i. Z. m. dem Fischer-Modus (nicht nur mir geht diese Regelung auf den Kappes) lief die Partie weiter. Sein Gegner patzte unter Zeitdruck und gab auf. Der Sieg war unser (4,5 zu 2,5). Michael Kronseder an Brett 3 setzte kurz vor 15:00 Uhr den Schlusspunkt zum 5,5 zu 2,5. Die Stimmung heizte sich ein wenig auf, weil Michael weiterspielte, obwohl unser Sieg feststand. Ich bin bei aller Sympathie für den Gegner auch der Meinung, dass jeder das Recht hat, seine Partie zu Ende zu spielen. Schließlich ist es ja das, was wir wollen: Schachspielen.


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